Standortansprüche

Haselnüsse sind relativ anspruchslos. Von einem schlechten Boden können jedoch auch keine Rekordernten erwartet werden. Standorte, die für normale ackerbauliche Kulturen geeignet sind, sind auch für Haselnüsse geeignet.

Mit Sicherheit ungeeignet sind schwere, staunasse Böden. Auch sehr trockene Lagen sind nicht zu empfehlen, da die Haselnuss sehr flach wurzelt und keine tiefen Bodenhorizonte erschließen kann.

Ebenfalls nicht empfohlen werden Frostlagen. Tiefe Wintertemperaturen werden keinen Schaden anrichten. Problematisch ist Frost ab –7° nach dem Austrieb. Dann erfriert die Frucht. In Talsenken werden solche Temperaturen eher erreicht, da die kalte Luft nicht abfließen kann. In windexponierten Lagen werden ebenfalls keine Haselnussanlagen empfohlen.

Eine Einzäunung gegen Hasen und Rehe ist unabdingbar. Der Zaun muss regelmäßig kontrolliert werden, weil sich die Tiere sonst ihren Weg bahnen. Möglicherweise können Wildschweine ein Problem werden. Bei hoher Wildschweindichte muss daher die Einzäunung entsprechend verstärkt werden.
 


Foto zeigt eine Haselnuss-Plantage in Bayern

Verein Bayerischer Haselnusspflanzer e.V. | E-Mail: info@haselnussanbau-verein.de